Wettkampfberichte 2021


Der Ruderclub Plaue bei den Deutschen Meisterschaften auf dem Baldeneysee

Nach einer sehr langen pandemiebedingten Wettkampfpause war es wieder soweit: Die Deutschen Meisterschaften U17, U19 und U23 im Rudern standen an. An vier langen Tagen bis Sonntag kämpften auch sechs Sportler des Ruderclubs Plaue (Havel) auf der Regattastrecke in Essen auf dem Baldeneysee um den Deutschen Meistertitel.


Am vergangenen Donnerstag begannen die Vorläufe. Dort ruderten Jann-Erik Radach mit seinem Zweierpartner Esko Siebart vom Rathenower Ruder-Club Wiking e.V. über eine Distanz von 2.000 Metern. Sie verfehlten in ihrem Vorlauf nur knapp den direkten Halbfinaleinzug.

Im leichten Juniorinnen-Einer belegte Amelie Landeck gegen starke Konkurrenz eine gute Platzierung im Mittelfeld.

Im leichten Einer der 15 bis 16-Jährigen erreichte Leon Habeck in seinem Vorlauf einen dritten Platz.

In der Altersklasse U23 gingen Linda Betker zusammen mit ihrer Zweierpartnerin Jo-Enie Sündermann vom dem Wassersportverein Königswusterhausen an den Start. Sie erruderten sich in einem von der U23 Nationalmannschaft dominierten Feld eine sehr gute Platzierung.

In einer Renngemeinschaft mit dem Rudervereinen aus Neuruppin und Rüdersdorf erruderten Marc Große, Leon Habeck mit Steuerfrau Amelie Landeck über eine Distanz von 1.500 Metern einen souveränen fünften Platz.

In einer weiteren Renngemeinschaft ruderte Lukas Hennig mit den Rudervereinen Neuruppin, Königswusterhsusen und Rüdersdorf. Sie belegten einen guten sechsten Platz.


Am Freitag durften alle Sportler im Hoffnungslauf ihr Können noch einmal unter Beweis stellen. Jedoch konnte sich nur Leon Habeck gegen die gegnerischen Mannschaften durchsetzen und qualifizierte sich somit für das Halbfinale.


Am Samstag ging es für Leon im Halbfinale über eine Distanz von 1.500 Metern an den Start. Er belegte einen fünften Platz und sicherte sich den Einzug ins B-Finale. In diesem konnte er sich am Sonntag einen starken dritten Platz errudern!


Neben dem Renngeschehen war auch für ein abwechslungsreiches Kulturprogramm gesorgt. Am Samstag wurde das Deutsche Bergbaumuseum in Bochum besucht, das seit 1930 als Forschungsmuseum für Georessourcen benutzt wird.

„Abgesehen vom Corona Virus und dem damit verbundenen Trainingsausfall, konnten von allen Sportlern sehr gute Ergebnisse erzielt werden", freut sich der Vorsitzende Holger Betker. „Ein besonderer Dank gilt den Trainern und Betreuern, welche uns diesen Saisonhöhepunkt ermöglicht haben. Ebenfalls möchten wir uns bei der Firma RFT-elkom bedanken, die den Transport unserer Aktiven und der Ausrüstung sicherstellten."